Themen: Social Media, B2B-Marketing, LinkedIn

Fünf Tipps zum Starten: Wie ihr LinkedIn für B2B-Marketing nutzt

Veröffentlicht am 30. Oktober 2020

6 Minuten

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Aktualisiert am: 21. Juli 2023

In der digitalen Geschäftswelt ist LinkedIn, als eine der führenden Plattformen für B2B-Marketingstrategien nicht mehr wegzudenken. Doch wie können Sie diese professionelle Plattform gezielt nutzen, um Ihr Unternehmen voranzubringen? Wir geben fünf Tipps, um als Unternehmen mit LinkedIn-Marketing zu starten.

LinkedIn ist die Plattform, die Unternehmen neben Facebook am häufigsten für das Marketing nutzen – folgende fünf Schritte sind notwendig, um mit dem B2B-Marketing auf LinkedIn zu starten:

 

1. Erstellen Sie ein aussagekräftiges Unternehmensprofil

Der erste Schritt, LinkedIn gezielt für B2B-Marketing zu nutzen, ist die Erstellung einer Unternehmensseite. Sie finden diese Funktion in der oberen Menüleiste, wenn Sie auf „Mehr“ klicken und dann auf „Unternehmensseite erstellen“. Anschließend wählen Sie den gewünschten Seitentyp aus, vervollständigen die Details zu Ihrem Unternehmen und schließen den Prozess ab, indem Sie auf „Seite erstellen“ klicken.

 

LinkedIn Unternehmensseite erstellenDie Funktion „Unternehmensseite erstellen“, Quelle: https://www.linkedin.com/

Als Nächstes sollten Sie damit beginnen, Ihre Seite einzurichten. Als Profilbild können Sie Ihr Unternehmenslogo verwenden. Beachten Sie dabei die von LinkedIn empfohlene Größe von 400 x 400 Pixel. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, ein Hintergrund- bzw. Titelbild einzufügen. Dieses sollte Ihr Marke möglichst gut repräsentieren und potenzielle Leads ansprechen.

In der Kurzbeschreibung gilt es nun, die Leistungen Ihres Unternehmens kompakt darzustellen. Achten Sie hierbei darauf, branchenrelevante Suchbegriffe zu verwenden und Ihre Zielgruppe sowie Ihr Nutzenversprechen (USP) zu erwähnen. Zum Schluss sollten Sie noch allgemeine Informationen wie Branche oder Unternehmensgröße angeben und einen Link zu Ihrer Webseite hinzufügen.

 

2. Veröffentlichen Sie regelmäßig relevanten Content

Sie haben Ihre Unternehmensseite erfolgreich angelegt und eingerichtet? Super, dann kann es ja losgehen! Wie auf allen anderen Plattformen ist es auch bei LinkedIn unverzichtbar, regelmäßig aktuellen Content zu veröffentlichen. Hier sollten Sie sich vorab Gedanken darüber machen, wie viel Zeit Sie in die Erstellung von Inhalten investieren möchten. Je nach Unternehmensgröße kann es schon reichen, mit einem Beitrag pro Monat zu starten – achten Sie aber in jedem Fall darauf, den gewählten Rhythmus beizubehalten.

Grundsätzlich gilt: Veröffentlichen Sie nur solchen Content, der Ihren Zielpersonen einen echten Mehrwert bietet. Das können z.B. aktuelle Branchentrends oder Links zu Blog-Beiträgen sein. Daneben können Sie via LinkedIn natürlich auch Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen verbreiten. Achten Sie jedoch darauf, dass der Großteil Ihrer Posts aus nützlichen, informativen oder unterhaltsamen Inhalten (und nicht aus Werbung) besteht.

Tipp: Sie müssen nicht jedes Mal eigenen Content für Ihre Beiträge erstellen. Ab und zu kann es helfen, externe Quellen zu teilen oder alte Inhalte zu recyceln. Darüber hinaus bietet es sich an, verschiedene Content-Formate zu verwenden. Laut LinkedIn erzielen z.B. Beiträge mit Bildern oder Videos doppelt so viel Engagement wie reine Text-Inhalte.

Content Recycling TastaturQuelle: https://www.shutterstock.com/

 

Seit dem 20. Oktober ist es nun auch in Deutschland möglich, LinkedIn Stories zu verwenden. Das Feature ist ähnlich gestaltet wie auf Facebook, Instagram & Co.: Es lassen sich Bilder und Videos hochladen, andere Profile erwähnen und Sticker hinzufügen. Die Storys werden 24 Stunden lang angezeigt und dürfen maximal 20 Sekunden lang sein. Eine ideale Möglichkeit, um zwanglose Inhalte aus der Unternehmenswelt zu teilen!

 

3. Bringen Sie Ihre Mitarbeiter dazu, Beiträge zu teilen

Ein ganz wichtiger Punkt. Denn die privaten Profile Ihrer Mitarbeiter besitzen oft eine deutlich höhere Reichweite als Ihre Unternehmensseite. Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter daher dazu, ein eigenes Profil auf LinkedIn anzulegen und dort Position und Arbeitgeber aufzuführen. Je nachdem, wie fit Ihre Mitarbeiter im Umgang mit LinkedIn sind, können Sie vorab eine kleine Schulung durchführen.

Gerade in der Kommunikation mit Bestandskunden sind die Profile Ihrer Mitarbeiter von höherem Wert für die Verbreitung Ihrer Inhalte auf LinkedIn, als das Unternehmensprofil selbst. Denn die persönlichen Profile haben in der Regel eine hohe Reichweite. Zudem zeigen Menschen gewöhnlich mehr Interesse und Vertrauen, wenn Inhalte von anderen Menschen, die sie bereits kennen, geteilt werden. Sensibilisieren Sie daher insbesondere Ihre Vertriebsmitarbeiter für dieses Thema und bewegen Sie sie dazu, Hinweise zu neuen E-Books oder Einladungen für Online-Seminare auf ihrem eigenen Profil nochmals zu teilen.

Hier ist auch das Marketing in der Pflicht, den Vertrieb regelmäßig über laufende Aktivitäten zu informieren. Am besten einigen sich beide Bereiche auf einen Workflow, z.B. eine kurze Mitteilung zum Teilen eines Posts oder besser Vorlagen für Beiträge, welche ausgewählte Mitarbeiter selbst posten können. Die Regeln hierzu werden im Unternehmen üblicherweise in Social Media Guidelines festgehalten. Erfolgreich wird diese Strategie erfahrungsgemäß aber erst dann, wenn Marketing und Sales hier zusammenarbeiten und sich regelmäßig in sogenannten „Smarketing“-Meetings abstimmen.

Wichtig: Posten Sie vorwiegend Links zu Ihren eigenen Inhaltsangeboten wie Blogartikel, Whitepapers, Webinare usw., denn letztlich möchten Sie ja mehr Traffic inklusive SEO-Effekt für Ihre Website gewinnen und neue Leads generieren. 

 

4. Treten Sie relevanten Gruppen bei!

LinkedIn-Gruppen stellen eine tolle Möglichkeit dar, neue Kontakte zu knüpfen und sich dabei auch selbst weiterzubilden. Suchen Sie daher gezielt nach Gruppen, in denen sich Ihre Buyer Personas aufhalten und treten Sie diesen bei. Auch hier sollten Sie regelmäßig informativen Content veröffentlichen, um Ihre Expertise unter Beweis zu stellen und auf sich aufmerksam zu machen. Beteiligen Sie sich zudem aktiv an Themen und helfen Sie anderen Gruppenteilnehmern, dann werden Sie selbst nach und nach als Experte wahrgenommen. Außer bestehende Gruppen zu nutzen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, selbst eine Gruppe zu gründen.

 

Geschäftsleute Gruppe
Quelle: https://www.shutterstock.com/

 

5. Schalten Sie bezahlte Anzeigen für eine höhere Reichweite!

Auch auf LinkedIn besteht die Möglichkeit, ergänzend zur organischen Reichweite bezahlte Werbeanzeigen zu schalten. Hierzu rufen Sie die Seite von LinkedIn Marketing Solutions auf und klicken dann oben rechts auf „Jetzt starten“. Um Anzeigen schalten zu können, müssen Sie zunächst ein Profil im Kampagnen-Manager erstellen.

Nun werden Sie Schritt für Schritt durch die Erstellung Ihrer ersten Kampagne geleitet. Sie müssen z.B. Ihr Kampagnenziel definieren, die Zielgruppe eingrenzen, das Anzeigenformat wählen sowie Budget und Gebots-Strategie festlegen. Im Anschluss erstellen Sie dann Ihren ersten Anzeigenentwurf und geben Ihre Zahlungsinformationen an. Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Schritte finden Sie in diesem Beitrag.

LinkedIn bietet Werbetreibenden einen entscheidenden Vorteil: Da es sich um eine geschäftliche Plattform handelt, sind viele unternehmensrelevante Daten bereits hinterlegt, was das Targeting deutlich einfacher macht. Um den Erfolg Ihrer Maßnahmen zu überprüfen, sollten Sie darüber hinaus regelmäßig Analysen durchführen, etwa mit der Conversion-Tracking-Funktion im Kampagnen-Manager. Außerdem bietet es sich an, jede Kampagne vorab im kleinen Rahmen zu testen.

 

FAZIT

LinkedIn ist fürs B2B-Marketing bestens geeignet. Auf keiner anderen Social-Media-Plattform stehen geschäftliche Inhalte so sehr im Fokus, nirgendwo sonst lässt sich die Zielgruppe so fundiert eingrenzen. Wer B2B-Marketing auf LinkedIn betreiben möchte, sollte zunächst ein Unternehmensprofil erstellen, regelmäßig Content veröffentlichen und die Mitarbeiter zum Teilen anregen. Im zweiten Schritt bietet es sich an, die Reichweite durch das Beitreten von Gruppen oder das Schalten von Anzeigen zu erhöhen.

Social Media ist ein fester Bestandteil des „Inbound Marketings“, eine international erfolgreiche und vertriebsorientierte Marketingstrategie. Wir helfen vielen Unternehmen mit Schwerpunkt B2B durch die Inbound-Methodik, die Digitalisierung der eigenen Kommunikation voranzutreiben und gezielt mehr Leads, sogar Fans der eigenen Marke zu gewinnen. In unserem kostenfreien Webinar „In 7 Schritten in die Zukunft des B2B-Marketings“ erläutert Martin Bayer, CXO und Partner der one medialis, die Grundlagen von Inbound Marketing.



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Marcel Girod
Geposted von Marcel Girod
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