Was kann das HubSpot CMS und für wen ist es geeignet?

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Anfang April launchte HubSpot sein neues Content-Management-System "CMS Hub". Wir eläutern, was es damit auf sich hat und welche Vorteile das HubSpot CMS gegenüber klassischen Lösungen bietet.

HubSpot CMS Website Grader
Quelle: https://www.hubspot.com/

HubSpot ist ein Anbieter von Marketing-Automation-Software. Im April veröffentlichte das Unternehmen nun seine neue Plattform "CMS Hub". Mit ihr ist es möglich, eine komplette Webseite aufzubauen. Wir haben uns angeschaut, für welche Unternehmen das System interessant sein könnte und welche Vorteile es gegenüber klassischen CMS-Lösungen bietet.

Für wen eignet sich das HubSpot CMS?

Das CMS Hub kann grundsätzlich von jedem Unternehmen genutzt werden. Während die Professional-Variante meist für kleine bis mittelgroße Seiten eingesetzt wird, eignet sich das Enterprise CMS auch für große Seiten. Laut HubSpot soll das CMS vor allem schnell wachsenden Unternehmen bei der Pflege ihrer Webseite helfen, welche die Vorteile von Marketing-Automation direkt in Verbindung mit dem Website-CMS nutzen möchten. So lassen sich neue Inhalte bspw. schnell und unkompliziert veröffentlichen.

HubSpot CMS wird als Software-as-a-Service (SaaS) angeboten. Das bedeutet, um Hosting und Wartung kümmert sich ausschließlich HubSpot. Im Gegenzug fallen für die Nutzung der Lösung monatliche Lizenzkosten an. Schnell wachsende Unternehmen haben mit dem CMS also die Möglichkeit, sich stärker aufs eigentliche Geschäft zu konzentrieren - sofern sie bereit sind, für dessen Nutzung zu zahlen.

CMS Hub ist einfach zu implementieren, die Arbeit damit leicht erlernbar. Eine übersichtlich gehaltene Navigation sowie der "Step-by-Step"-Ansatz beim Aufbau der Webseite machen die Software sehr nutzerfreundlich. HubSpot CMS ist daher auch für CMS-Neulinge bestens geeignet.

Welche Vorteile bietet HubSpot CMS?

CMS Hub wird in zwei verschiedenen Versionen angeboten: In der Professional-Variante sind alle wichtigen Kernfunktionen enthalten. Aktuell ist sie für 224€ monatlich erhältlich. Die Enterprise-Version kostet 830€ pro Monat und verfügt noch über einige zusätzliche Features - etwa separate Brand Domains, Kunden-Bereiche mit Login sowie die direkte Integration beliebiger eigener Web-Apps, z.B. für Module wie Produkt-Kataloge/Konfiguratoren und programmatische Funktionen, die nicht out-of-the-Box vorhanden sind. Sofern nicht anders gekennzeichnet, beziehen wir uns in diesem Beitrag auf die Professional-Variante.

1. Fertige Vorlagen & Drag-and-Drop

Beginnen wir mit dem offensichtlichsten Vorteil: Für die Nutzung von HubSpot CMS sind generell keinerlei Programmierkenntnisse nötig. Das Seitenlayout lässt sich fast vollständig per Drag-and-Drop umsetzen, ohne technische Codes. Hinzu kommen fertige Vorlagen für Content-Elemente wie Kontaktformulare oder CTAs. Über das Modul "Themes" kann zudem das Design der Webseite im Handumdrehen angepasst werden.

HubSpot CMS Themes
Das "Themes" Modul - Quelle: https://www.hubspot.com/

2. Nützliche Tools

Apropos Module und Tools – davon sind im HubSpot CMS eine ganze Menge enthalten. Hier liegt ein weiterer Vorteil gegenüber klassischen Systemen wie bspw. WordPress: Es müssen keine zusätzlichen Plugins installiert werden, vieles ist in der Software bereits enthalten. Damit entfällt unnötiger Zeitaufwand für die Verwaltung. Sei es das Content-Strategie-Tool für SEO-Unterstützung, eine Integration für exzellenten Kundenservice oder das Conversations-Tool mit eingebautem Chatbot-Builder – im CMS Hub finden Marketer so gut wie alles, was das Herz begehrt.

3) Exzellente Marketing-Unterstützung

Womit wir auch schon bei einem weiteren Vorteil wären: Das HubSpot CMS bietet Marketern viele Möglichkeiten, die über die eines klassischen CMS hinausgehen. Zwar kommt es von seinem Funktionsumfang nicht an ein System wie bspw. TYPO3 heran, allerdings wurde bei der Entwicklung ein besonderer Fokus darauf gelegt, Marketing-Aktivitäten zu unterstützen. So werden Seiten bspw. automatisch an jedes Gerät angepasst ("Responsive Design").

Da CMS Hub mit dem CRM von HubSpot verknüpft ist, lassen sich für bekannte Webseiten-Besucher personalisierte Inhalte ausspielen – sogenannter "Smart Content". Damit erhält jeder Kunde bzw. Lead nur solche Informationen, die zu seiner aktuellen Phase in der Customer Journey passen. Außerdem besteht die Möglichkeit, verschiedene Varianten einer Seite mittels eines A/B-Tests zu vergleichen - in der Enterprise-Version sogar anhand adaptiver Tests.

4) Automatische Updates & Sicherheit

Zuletzt bringt HubSpot CMS als SaaS-Lösung einen nicht unerheblichen Vorteil gegenüber klassischen Systemen mit: Zeitaufwendige Relaunches entfallen komplett. Stattdessen führt das CMS regelmäßig automatische Updates durch. Das spart nicht nur jede Menge Zeit und Ärger, sondern erhöht obendrein auch die Sicherheit des Systems. Daneben enthält CMS Hub standardmäßig ein SSL-Zertifikat.

Close up image of human hand inserting key in key hole
Quelle: https://www.shutterstock.com/

FAZIT

Das HubSpot CMS nimmt Ihnen viel Programmieraufwand ab, sodass Sie sich stärker aufs Kerngeschäft fokussieren können. Die Software unterstützt Marketer wie CMS-Neulinge mit vielen hilfreichen Funktionen, die Drag-and-Drop-Logik lässt den Aufbau der Seite zum Kinderspiel werden. Und die zahlreichen integrierten Tools sorgen für leistungsstarke Marketing-Unterstützung.

Mehr Infos zu CMS Hub finden Sie auf der offiziellen Produktseite.

Falls Sie HubSpot in Verbindung mit einem klassischen CMS nutzen möchten, empfehlen wir unseren Beitrag "Welche Vorteile bietet die Integration von HubSpot und TYPO3?".

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Themen: HubSpot


Geposted von Simon Fast am 17.7.2020